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•NEUES THEMA19.06.2025, 18:31 Uhr
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• Tschechien: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Nicht zuletzt durch eigenes Versagen - anders kann man das "sich-rechts-anbiedern-und-dann-noch-rechts-mithalten-Wollen-
" der Komm. Partei Böhmen und MĂ€hren in Tschechien wohl nicht bezeichnen - ist die KSCM bei den letzten Wahlen aus dem tschechischen Parlament geflogen. Und hat damit auch Platz geschaffen fĂŒr nur noch rechte und noch rechtere Parteien ... (diejenigen, die "AuslĂ€nderInnen" fĂŒrchten, bleiben dann doch beim Original, wieso sollten sie auch wechseln?!)
Der weitere Lauf der Dinge ist dann nur folgerichtig: Am 30. Mai gingen in Tschechien Ănderungen des Strafgesetzbuches durchs Parlament, die unter anderem jegliche Form der UnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegung unter Strafe stellen. Ein VerstoĂ kann mit mehrjĂ€hriger GefĂ€ngnisstrafe geahndet werden.
Legitimiert wird dieser Antikommunismus letztlich auch mit der 2019 im EU-Parlament verabschiedeten Resolution zur Verfolgung kommunistischer Symbole und AktivitÀten (s. dazu den Thread Eu-Parlament verabschiedet antikommunistische Resolution! in ebenfalls diesem Forum u. Unterforum, begonnen am 26.09.2019 Link ...jetzt anmelden! ). Und gerade einige der "gewendeten" osteuropÀischen Staaten wie Polen, das Baltikum oder die Slowakei (s. zu letzterer auch den Thread Slowakei: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Link ...jetzt anmelden! vom MĂ€rz 2021) verfahren sehr offensiv nach diesem Motto, wie sich z. B. auch in der HĂ€tschelei von FaschistInnen immer wieder deutlich zeigt.
Nun reiht sich also auch Tschechien ganz offen in diese Front ein ...
Die KKE schrieb dazu am 5. Juni in einer PresseerklÀrung:
Wir verurteilen die Entscheidung der tschechischen Regierung, die kommunistische Bewegung in Tschechien zu kriminalisieren
Wir verurteilen die neue antikommunistische Entscheidung der Regierung Fiala und des tschechischen Parlaments, die unter den verabschiedeten Ănderungen des Strafgesetzbuches âjede Form der UnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ unter Strafe stellt.
Wir bekunden unsere SolidaritĂ€t mit der Kommunistischen Partei Böhmens und MĂ€hrens und den Kommunisten in Tschechien gegen diese inakzeptable Kriminalisierung des politischen Lebens im Land. Wir bekrĂ€ftigen unseren Widerspruch gegen jegliche Ăberlegungen, die Kommunistische Partei in Tschechien zu verbieten.
Die vorangetriebene Kriminalisierung des Kommunismus in Tschechien ist Ausdruck der geschichtsfeindlichen Theorie der âzwei Extremeâ, der Gleichsetzung des Ungeheuers des Faschismus-Nazismus mit dem Sozialismus-Kommunismus, sowie der unwissenschaftlichen Thesen ĂŒber âtotalitĂ€re Regimeâ. Diese sind Bestandteile der Politik der EuropĂ€ischen Union und werden seit Jahren in mehr als einem Drittel ihrer Mitgliedstaaten umgesetzt, in den verschiedene Verbote gegen kommunistische Parteien, kommunistische Symbole, die kommunistische Ideologie und sogar gegen die gesamte historische Periode des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR und anderen Staaten Europas erlassen wurden.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Tschechien solche MaĂnahmen angestrebt werden, die jedoch durch den Kampf des Volkes verhindert wurden. Dieser neue Versuch, den Kommunismus unter Strafe zu stellen, findet in dem Jahr statt, in dem sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und der GroĂe Antifaschistische Sieg der Völker zum 80. Mal jĂ€hrt. Es ist eine groĂe Provokation fĂŒr die Völker, wenn versucht wird, die UdSSR, die Rote Armee und die kommunistischen Parteien, die den heldenhaften Kampf der Partisanenbewegungen gegen die Nazi-Besatzer anfĂŒhrten, mit dem nazistisch-faschistischen Ungeheuer gleichzusetzen. Es ist eine Beleidigung fĂŒr das Andenken von Millionen von KĂ€mpfern und KĂ€mpferinnen, ihren Kindern und Enkeln, die ihr Leben fĂŒr den antifaschistischen Sieg geopfert haben.
Die versuchte VerfĂ€lschung der Geschichte und des GedĂ€chtnisses der Völker, das Verbot der freien MeinungsĂ€uĂerung und der politischen Auseinandersetzung in der angeblichen âFreiheit und Demokratieâ der EU geht so weit, dass antifaschistische DenkmĂ€ler zerstört und Faschisten vor Ort, die sich der deutschen Nazi-Wehrmacht und der SS angeschlossen haben, als Helden rehabilitiert und gepriesen werden, wie es seit Jahren in den baltischen LĂ€ndern geschieht.
Was den Kapitalisten, ihren Regierungen und der EU besonders in den LĂ€ndern, in denen sich der Sozialismus etabliert hatte, âschmerztâ, ist, dass die Völker einen Vergleich anstellen können. Sie sehen die Sackgassen des barbarischen Ausbeutungssystems, dem die bĂŒrgerlichen Regierungen dienen, und sehnen sich nach dem Sozialismus, der trotz seiner SchwĂ€chen den Völkern vor 50 Jahren einen weitaus höheren Lebensstandard bot als der Kapitalismus heute.
Solche BemĂŒhungen waschen die Faschisten und ihre Kollaborateure rein, sind Wasser auf die MĂŒhle ihrer heutigen Nostalgiker und ein Instrument zur Eskalation des volksfeindlichen Angriffs der EU und ihrer Mitgliedstaaten gegen die Rechte der Arbeiterklasse und der Volksschichten.
80 Jahre nach dem GroĂen Antifaschistischen Sieg der Völker bekrĂ€ftigen wir, dass die kapitalistische Barbarei und der Antikommunismus sich nicht durchsetzen werden, dass die historische Wahrheit triumphieren wird. Die Völker werden wieder in den Vordergrund treten, und das 21. Jahrhundert wird wirklich ein Jahrhundert neuer Arbeiterrevolutionen sein.
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" der Komm. Partei Böhmen und MĂ€hren in Tschechien wohl nicht bezeichnen - ist die KSCM bei den letzten Wahlen aus dem tschechischen Parlament geflogen. Und hat damit auch Platz geschaffen fĂŒr nur noch rechte und noch rechtere Parteien ... (diejenigen, die "AuslĂ€nderInnen" fĂŒrchten, bleiben dann doch beim Original, wieso sollten sie auch wechseln?!)
Der weitere Lauf der Dinge ist dann nur folgerichtig: Am 30. Mai gingen in Tschechien Ănderungen des Strafgesetzbuches durchs Parlament, die unter anderem jegliche Form der UnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegung unter Strafe stellen. Ein VerstoĂ kann mit mehrjĂ€hriger GefĂ€ngnisstrafe geahndet werden.
Legitimiert wird dieser Antikommunismus letztlich auch mit der 2019 im EU-Parlament verabschiedeten Resolution zur Verfolgung kommunistischer Symbole und AktivitÀten (s. dazu den Thread Eu-Parlament verabschiedet antikommunistische Resolution! in ebenfalls diesem Forum u. Unterforum, begonnen am 26.09.2019 Link ...jetzt anmelden! ). Und gerade einige der "gewendeten" osteuropÀischen Staaten wie Polen, das Baltikum oder die Slowakei (s. zu letzterer auch den Thread Slowakei: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Link ...jetzt anmelden! vom MĂ€rz 2021) verfahren sehr offensiv nach diesem Motto, wie sich z. B. auch in der HĂ€tschelei von FaschistInnen immer wieder deutlich zeigt.
Nun reiht sich also auch Tschechien ganz offen in diese Front ein ...
Die KKE schrieb dazu am 5. Juni in einer PresseerklÀrung:
Wir verurteilen die Entscheidung der tschechischen Regierung, die kommunistische Bewegung in Tschechien zu kriminalisieren
Wir verurteilen die neue antikommunistische Entscheidung der Regierung Fiala und des tschechischen Parlaments, die unter den verabschiedeten Ănderungen des Strafgesetzbuches âjede Form der UnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ unter Strafe stellt.
Wir bekunden unsere SolidaritĂ€t mit der Kommunistischen Partei Böhmens und MĂ€hrens und den Kommunisten in Tschechien gegen diese inakzeptable Kriminalisierung des politischen Lebens im Land. Wir bekrĂ€ftigen unseren Widerspruch gegen jegliche Ăberlegungen, die Kommunistische Partei in Tschechien zu verbieten.
Die vorangetriebene Kriminalisierung des Kommunismus in Tschechien ist Ausdruck der geschichtsfeindlichen Theorie der âzwei Extremeâ, der Gleichsetzung des Ungeheuers des Faschismus-Nazismus mit dem Sozialismus-Kommunismus, sowie der unwissenschaftlichen Thesen ĂŒber âtotalitĂ€re Regimeâ. Diese sind Bestandteile der Politik der EuropĂ€ischen Union und werden seit Jahren in mehr als einem Drittel ihrer Mitgliedstaaten umgesetzt, in den verschiedene Verbote gegen kommunistische Parteien, kommunistische Symbole, die kommunistische Ideologie und sogar gegen die gesamte historische Periode des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR und anderen Staaten Europas erlassen wurden.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Tschechien solche MaĂnahmen angestrebt werden, die jedoch durch den Kampf des Volkes verhindert wurden. Dieser neue Versuch, den Kommunismus unter Strafe zu stellen, findet in dem Jahr statt, in dem sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und der GroĂe Antifaschistische Sieg der Völker zum 80. Mal jĂ€hrt. Es ist eine groĂe Provokation fĂŒr die Völker, wenn versucht wird, die UdSSR, die Rote Armee und die kommunistischen Parteien, die den heldenhaften Kampf der Partisanenbewegungen gegen die Nazi-Besatzer anfĂŒhrten, mit dem nazistisch-faschistischen Ungeheuer gleichzusetzen. Es ist eine Beleidigung fĂŒr das Andenken von Millionen von KĂ€mpfern und KĂ€mpferinnen, ihren Kindern und Enkeln, die ihr Leben fĂŒr den antifaschistischen Sieg geopfert haben.
Die versuchte VerfĂ€lschung der Geschichte und des GedĂ€chtnisses der Völker, das Verbot der freien MeinungsĂ€uĂerung und der politischen Auseinandersetzung in der angeblichen âFreiheit und Demokratieâ der EU geht so weit, dass antifaschistische DenkmĂ€ler zerstört und Faschisten vor Ort, die sich der deutschen Nazi-Wehrmacht und der SS angeschlossen haben, als Helden rehabilitiert und gepriesen werden, wie es seit Jahren in den baltischen LĂ€ndern geschieht.
Was den Kapitalisten, ihren Regierungen und der EU besonders in den LĂ€ndern, in denen sich der Sozialismus etabliert hatte, âschmerztâ, ist, dass die Völker einen Vergleich anstellen können. Sie sehen die Sackgassen des barbarischen Ausbeutungssystems, dem die bĂŒrgerlichen Regierungen dienen, und sehnen sich nach dem Sozialismus, der trotz seiner SchwĂ€chen den Völkern vor 50 Jahren einen weitaus höheren Lebensstandard bot als der Kapitalismus heute.
Solche BemĂŒhungen waschen die Faschisten und ihre Kollaborateure rein, sind Wasser auf die MĂŒhle ihrer heutigen Nostalgiker und ein Instrument zur Eskalation des volksfeindlichen Angriffs der EU und ihrer Mitgliedstaaten gegen die Rechte der Arbeiterklasse und der Volksschichten.
80 Jahre nach dem GroĂen Antifaschistischen Sieg der Völker bekrĂ€ftigen wir, dass die kapitalistische Barbarei und der Antikommunismus sich nicht durchsetzen werden, dass die historische Wahrheit triumphieren wird. Die Völker werden wieder in den Vordergrund treten, und das 21. Jahrhundert wird wirklich ein Jahrhundert neuer Arbeiterrevolutionen sein.
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•NEUER BEITRAG19.06.2025, 18:35 Uhr
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Tschechien: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Und in der UZ vom 13. Juni brachte die DKP folgende Meldung:Tschechien verschÀrft Antikommunismus
Am 30. Mai 2025 verabschiedete die Abgeordnetenkammer des tschechischen Parlaments eine neue Fassung des Strafgesetzbuches, das Kommunisten offen kriminalisiert, indem es ein Verbot der âUnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren belegt.
Diese neue Fassung des Strafgesetzbuches, das grundlegende demokratische Rechte und Freiheiten angreift, wurde von keiner der im Parlament vertretenen Parteien abgelehnt. Eine Verabschiedung des Gesetzes durch den Senat steht noch aus, ebenso wie die Unterzeichnung durch den PrÀsidenten des Landes, Petr Pavel. Beobachter rechnen in den kommenden Wochen mit diesen Schritten.
Die Kommunistische Partei Böhmens und MĂ€hrens, gegen die sich dieses Gesetz vor allem richtet, sieht diese erneute VerschĂ€rfung des Antikommunismus in einer Reihe mit Ă€hnlichen Versuchen in anderen LĂ€ndern inner- und auĂerhalb der EU. âWir rufen alle kommunistischen und Arbeiterparteien und -organisationen dazu auf, gegen diesen wirklich schwerwiegenden antikommunistischen Angriff in der Tschechischen Republik zu protestieren!â, schrieb die Partei in einer Mitteilung.
Die Deutsche Kommunistische Partei verurteilte die neue Gesetzgebung und versicherte den Genossinnen und Genossen in Tschechien ihre SolidaritĂ€t. Die neue VerschĂ€rfung sei âein besonders eklatantes Beispiel fĂŒr den zunehmenden Abbau demokratischer Rechte in allen EU-LĂ€ndern, der sich stets gegen die Linke und insbesondere gegen Kommunisten richtetâ, so Renate Koppe, Internationale SekretĂ€rin der DKP, und der Vorsitzende Patrik Köbele in einem Brief an die Kommunistische Partei Böhmens und MĂ€hrens.
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•NEUER BEITRAG19.06.2025, 18:40 Uhr
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| arktika | |
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Tschechien: Antikommunismus nach EU-Vorlage
#Tschechien#KSCM
#Antikommunismus
#antikommunistischeResolution
#EU
#Kriminalisierung
•NEUER BEITRAG20.06.2025, 02:54 Uhr
EDIT: FPeregrin
01.07.2025, 15:38 Uhr
01.07.2025, 15:38 Uhr
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| FPeregrin | |
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Tschechien: Antikommunismus nach EU-Vorlage
Ich verlinke hier mal auf drei Threads, die mittel- oder unmittelbar mit der Politik der KSÄM in den letzten Jahren zu tun haben:a) zur Tolerierung der Anti-Zuwanderungs-Regierung von Andrej BabiĆĄ 2018:
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b) zu den fĂŒr Kommunisten und Sozialdemokraten desaströsen Wahlen 2021:
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c) zum Verlassen der GUE/NGL-Fraktion im EU-Parlament in Richtung BSW im lezten Jahr:
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All dies ist Ausweis des nationalistischen Kurses der KSÄM. So richtig das ist, daĂ der Nationalismus eines abhĂ€ngigen Landes und der eines imperialistischen Hauptlandes nicht dasselbe ist, entbindet es doch eine kommunistische Partei eines abhĂ€ngigen Landes nicht von der Notwendigkeit einer sauberen klassenmĂ€Ăigen Analyse und Kritik der erwogenen BĂŒndnispartner einer "patriotischen" Politik. Mit BabiĆĄ war eigentlich der Weg in den Abgrund vorgezeichnet: mit der UnterstĂŒtzung einer restriktiven Einwanderungspolitik des Klassenfeinds schĂŒtzt man nicht die "einheimische" Arbeiterklasse, sondern schafft ein Mittel zu ihrer verschĂ€rften Ausbeutung. Es ist in Deutschland manchmal schwer zu vermitteln; ich glaube, daĂ es in Tschechien kaum einfacher ist.
Wie katastrophal die Lage sein muĂ, ist u.a. daran zu erkennen, daĂ wir in Deutschland erst ĂŒber die SolidaritĂ€tsbekundungen etwa der DKP oder der KKE mit den Kommunisten Tschechiens von diesen neuen Repressionsgesetzen erfahren, obwohl es eigentlich (weitere und nicht wenige) unmittelbare KommunikationskanĂ€le zwischen deutschen und tschechischen Kommunisten gibt. ... eigentlich ...!
•NEUER BEITRAG01.07.2025, 13:26 Uhr
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| arktika | |
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" ... eigentlich ...!"
Aber wenigstens noch eine SolidaritÀtserklÀrung des RFB (RevolutionÀrer Freundschaftsbund e. V.) - der ja auch eine tschechische Sektion hat - hat es gegeben:
"[...] nachdem wir erfahren haben, dass die tschechische Regierung in der I. Kammer des Abgeordnetenhauses ihr neues Strafgesetzbuch annehmen lassen hat,
sind wir tief besorgt um eure zukĂŒnftige Handlungsfreiheit.
Der RevolutionĂ€re Freundschaftsbund e. V. verurteilt es scharf, die âUnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ unter Strafe zu stellen!
Wir versichern euch unserer festen internationalistischen und antiimperialistischen SolidaritÀt!"
SolidaritÀtserklÀrung des RevolutionÀren Freundschaftsbundes e. V. an tschechische Kommunisten und Patrioten
Liebe tschechische Genossinnen und Genossen des KSCM und des Klubs des Tschechischen Grenzlandes,
entgegen weltweit anerkannter Prinzipien ĂŒber Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der UN-Charta verabschiedete die Abgeordnetenkammer des tschechischen Parlaments eine neue Fassung des Strafgesetzbuches, das Kommunisten offen kriminalisiert. ZukĂŒnftig wird es ein Verbot der âUnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ in der Tschechischen Republik geben, das mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann.
Auch wenn heute die Verabschiedung des Gesetzes durch den Senat noch aussteht und der PrÀsident des Landes, Petr Pavel, das Gesetz noch mit Unterzeichnung in Kraft setzen muss, erwarten wir dessen Verwirklichung.
Die Kommunistische Partei Böhmens und MĂ€hrens, gegen die sich dieses Gesetz vor allem richtet, erkennt die neue VerschĂ€rfung des Antikommunismus als Abbild Ă€hnlicher Versuche in anderen antikommunistisch geprĂ€gten LĂ€ndern. Das Gesetz erzeugt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein BetĂ€tigungsverbot des KSCM und anderer Organisationen. Es ist ebenso ein Teil der Versuche reaktionĂ€rer Kreise, die Bevölkerung Tschechiens in Unsicherheit zu versetzen und sie zur Akzeptanz von Kriegsvorbereitung, UnterdrĂŒckung und Sozialabbau zu zwingen.
Der RevolutionĂ€re Freundschaftsbund e. V. unterstĂŒtzt den Ruf der KSCM, gegen diesen wirklich schwerwiegenden antikommunistischen Angriff in der Tschechischen Republik zu protestieren.
Diese neue VerschĂ€rfung ist bezeichnend fĂŒr den zunehmenden Abbau demokratischer Rechte in allen EU-LĂ€ndern, deren Zerschlagung sich stets gegen Sozialisten und besonders gegen Kommunisten richtet.
Der RFB e. V. verurteilt die neue Gesetzgebung und versichert euch Kommunistinnen Kommunisten in Tschechien seiner brĂŒderlichen SolidaritĂ€t!
Kommunistische GrĂŒĂe!
Rot Front!
Rev. Freundschaftsbund e. V.
Vorstand
A. GeiĂler, Vorsitzender
[erhalten ĂŒber Mail-Verteiler; arkt.]
#RFB
#Solierklaerung
Aber wenigstens noch eine SolidaritÀtserklÀrung des RFB (RevolutionÀrer Freundschaftsbund e. V.) - der ja auch eine tschechische Sektion hat - hat es gegeben:
"[...] nachdem wir erfahren haben, dass die tschechische Regierung in der I. Kammer des Abgeordnetenhauses ihr neues Strafgesetzbuch annehmen lassen hat,
sind wir tief besorgt um eure zukĂŒnftige Handlungsfreiheit.
Der RevolutionĂ€re Freundschaftsbund e. V. verurteilt es scharf, die âUnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ unter Strafe zu stellen!
Wir versichern euch unserer festen internationalistischen und antiimperialistischen SolidaritÀt!"
SolidaritÀtserklÀrung des RevolutionÀren Freundschaftsbundes e. V. an tschechische Kommunisten und Patrioten
Liebe tschechische Genossinnen und Genossen des KSCM und des Klubs des Tschechischen Grenzlandes,
entgegen weltweit anerkannter Prinzipien ĂŒber Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der UN-Charta verabschiedete die Abgeordnetenkammer des tschechischen Parlaments eine neue Fassung des Strafgesetzbuches, das Kommunisten offen kriminalisiert. ZukĂŒnftig wird es ein Verbot der âUnterstĂŒtzung und Förderung der kommunistischen Bewegungâ in der Tschechischen Republik geben, das mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann.
Auch wenn heute die Verabschiedung des Gesetzes durch den Senat noch aussteht und der PrÀsident des Landes, Petr Pavel, das Gesetz noch mit Unterzeichnung in Kraft setzen muss, erwarten wir dessen Verwirklichung.
Die Kommunistische Partei Böhmens und MĂ€hrens, gegen die sich dieses Gesetz vor allem richtet, erkennt die neue VerschĂ€rfung des Antikommunismus als Abbild Ă€hnlicher Versuche in anderen antikommunistisch geprĂ€gten LĂ€ndern. Das Gesetz erzeugt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein BetĂ€tigungsverbot des KSCM und anderer Organisationen. Es ist ebenso ein Teil der Versuche reaktionĂ€rer Kreise, die Bevölkerung Tschechiens in Unsicherheit zu versetzen und sie zur Akzeptanz von Kriegsvorbereitung, UnterdrĂŒckung und Sozialabbau zu zwingen.
Der RevolutionĂ€re Freundschaftsbund e. V. unterstĂŒtzt den Ruf der KSCM, gegen diesen wirklich schwerwiegenden antikommunistischen Angriff in der Tschechischen Republik zu protestieren.
Diese neue VerschĂ€rfung ist bezeichnend fĂŒr den zunehmenden Abbau demokratischer Rechte in allen EU-LĂ€ndern, deren Zerschlagung sich stets gegen Sozialisten und besonders gegen Kommunisten richtet.
Der RFB e. V. verurteilt die neue Gesetzgebung und versichert euch Kommunistinnen Kommunisten in Tschechien seiner brĂŒderlichen SolidaritĂ€t!
Kommunistische GrĂŒĂe!
Rot Front!
Rev. Freundschaftsbund e. V.
Vorstand
A. GeiĂler, Vorsitzender
[erhalten ĂŒber Mail-Verteiler; arkt.]
#RFB
#Solierklaerung
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